Kobras feiern deutlichen 7:0-Heimsieg gegen Grefrath – Junemann trifft dreifach

Mit einem überzeugenden 7:0-Erfolg (3:0, 0:0, 4:0) gegen die Grefrather EG haben sich die Dinslakener Kobras am Sonntagabend eindrucksvoll von der Niederlage in Dortmund zurückgemeldet. Vor 246 Zuschauern in der heimischen Schlangengrube überzeugte die Mannschaft von Trainer Andreas Schrills besonders im ersten und letzten Spielabschnitt. Neben dem dreifachen Torschützen Edmund Junemann durfte sich auch Torhüter Marko Brlic freuen, der erstmals in dieser Saison ohne Gegentor blieb.

Blitzstart bringt Kobras früh auf die Siegerstraße

Die Kobras ließen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Punkte in Dinslaken bleiben sollten. Noch bevor die erste Spielminute vollständig abgelaufen war, brachte Edmund Junemann die Gastgeber nach nur 57 Sekunden mit 1:0 in Führung.

Der frühe Treffer gab den Hausherren zusätzlichen Schwung. Bereits in der dritten Minute nutzte Dennis Mensch eine Überzahlsituation zum 2:0. Dinslaken bestimmte das Tempo, setzte Grefrath unter Druck und erspielte sich weitere Möglichkeiten.

In der zwölften Minute war erneut Edmund Junemann zur Stelle und erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 3:0. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es schließlich in die erste Drittelpause.

Grefrath hält im Mittelabschnitt dagegen

Nach dem Seitenwechsel verloren die Kobras etwas von ihrer spielerischen Linie. Die Gäste aus Grefrath fanden nun besser in die Begegnung und profitierten von einigen Ungenauigkeiten im Dinslakener Spielaufbau.

Statt wie zuvor das Geschehen zu kontrollieren, mussten die Gastgeber häufiger in der eigenen Zone arbeiten. Insbesondere unnötige Scheibenverluste erschwerten es den Kobras, ihren offensiven Rhythmus beizubehalten.

Die Defensive zeigte sich jedoch aufmerksam und ließ gemeinsam mit Torhüter Marko Brlic keinen Gegentreffer zu. So blieb das zweite Drittel torlos und die Drei-Tore-Führung auch nach 40 Minuten bestehen.

Trainer Andreas Schrills sah in diesem Abschnitt vor allem Verbesserungspotenzial im Umgang mit der Scheibe. Gleichzeitig konnte er sich auf die konsequente Arbeit seiner Mannschaft gegen den Puck verlassen.

Vier Treffer im Schlussdrittel sorgen für klare Verhältnisse

Für die letzten 20 Minuten hatten sich die Kobras offensichtlich vorgenommen, wieder mehr Initiative zu übernehmen. Mit höherem Tempo und zielstrebigeren Angriffen gelang es, Grefrath erneut unter Druck zu setzen.

In der 45. Minute sorgte Nick Kardas mit einem Überzahltreffer zum 4:0 für die Vorentscheidung. Nur zwei Minuten später machte Edmund Junemann seinen persönlichen Dreierpack perfekt und stellte auf 5:0.

Doch auch danach blieb Dinslaken offensiv aktiv. Tom Orth erhöhte in der 53. Minute auf 6:0, ehe Vladimir Vaskovskiy in der 54. Minute den Schlusspunkt zum 7:0 setzte.

Mit vier Toren im letzten Drittel belohnten sich die Kobras für ihre deutliche Leistungssteigerung und machten den dritten Saisonsieg endgültig perfekt.

Erster Shutout der Saison für Marko Brlic

Neben der starken Torausbeute war auch die Null auf der Anzeigetafel ein erfreulicher Aspekt des Abends. Torhüter Marko Brlic konnte sich auf eine insgesamt zuverlässige Defensivarbeit verlassen und hielt seinen Kasten über die gesamte Spielzeit sauber.

Damit gelang den Kobras erstmals in der laufenden Regionalliga-Saison ein Spiel ohne Gegentreffer.

Kobras sammeln wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs

Nach fünf absolvierten Meisterschaftsspielen stehen für die Dinslakener nun drei Siege zu Buche. Während man sich gegen die favorisierten Mannschaften aus Ratingen und Dortmund geschlagen geben musste, konnten die Begegnungen mit Wiehl, Moers und Grefrath erfolgreich gestaltet werden.

Gerade der Erfolg gegen Grefrath ist dabei von Bedeutung, da beide Mannschaften im Kampf um die Playoff-Qualifikation zu den direkten Konkurrenten zählen dürften.

Auch Trainer Andreas Schrills zeigte sich mit der bisherigen Punkteausbeute zufrieden. Die Mannschaft habe bislang die Begegnungen erfolgreich bestritten, in denen man sich selbst gute Chancen ausgerechnet hatte. Mit diesem Zwischenstand sieht der Coach die Kobras nach den ersten fünf Saisonspielen auf Kurs.

Der deutliche Heimsieg liefert nun weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Gleichzeitig hat die Partie gezeigt, dass die Mannschaft über die gesamte Spielzeit konzentriert bleiben muss, um auch gegen stärkere Gegner erfolgreich zu sein.

Die Dinslakener Kobras bedanken sich bei den 246 Zuschauern für die Unterstützung in der Schlangengrube!


Spielstatistik

Dinslakener Kobras – Grefrather EG 7:0 (3:0 / 0:0 / 4:0)

Torschützen Kobras: Junemann (3), Mensch, Kardas, Orth, Vaskovskiy

Strafminuten: Dinslaken 4 – Grefrath 6

Zuschauer: 246

Eine Stadt. Ein Team. Eine Familie.