Kobras verabschieden weitere Spieler

Die Kobras sagen Danke

Die Kaderplanungen der Dinslakener Kobras für die Saison 2026/2027 schreiten weiter voran. Gleichzeitig bedeutet ein neuer Kader auch, Abschied von Spielern zu nehmen, die in der vergangenen Saison – teilweise aber auch über viele Jahre hinweg – das Trikot der Kobras getragen haben. Mit Lias Töbel, Christoph Ehlert, Matthew Giannini und Maximilian Bleyer stehen vier weitere Abgänge fest.

Lias Töbel – eine Kobra durch viele Spielzeiten und Ligen

Besonders bitter ist der Abschied von Lias Töbel. Der Dinslakener wurde in der vergangenen Saison erneut vom Verletzungspech getroffen und zog sich eine schwere Knieverletzung zu. Nach eigener Aussage ist aufgrund der Schwere der Verletzung an eine Fortsetzung seiner aktiven Eishockeykarriere nicht mehr zu denken.

Für die Kobras endet damit die gemeinsame Zeit mit einem Spieler, dessen Verbindung zum Dinslakener Eishockey weit zurückreicht. Bereits im Nachwuchs lief Töbel in Dinslaken auf. Zwar führten ihn seine Wege zwischenzeitlich auch zu anderen Stationen, im Senioreneishockey blieb er den Kobras jedoch treu.

Dabei spielte die Liga für ihn keine Rolle. Ob Bezirksliga, Landesliga oder zuletzt Regionalliga – Lias trug das Trikot der Kobras und stellte sich immer wieder in den Dienst der Mannschaft. Seine Karriere war dabei leider mehrfach von Verletzungen geprägt. Doch immer wieder kämpfte er sich zurück aufs Eis. Umso bedauerlicher ist es, dass nun ausgerechnet eine erneute schwere Verletzung eine weitere Fortsetzung seiner Laufbahn verhindert.

Für seinen langjährigen Einsatz und seine Verbundenheit mit den Kobras gebührt Lias ein ganz besonderer Dank.

Christoph Ehlert – erneut vom Verletzungspech gestoppt

Auch Christoph Ehlert konnte die vergangene Saison aufgrund einer schweren Verletzung nicht zu Ende spielen. Seit seinem Wechsel zu den Kobras wurde der Stürmer bereits zum zweiten Mal von einer schweren Schulterverletzung zurückgeworfen.

Mittlerweile scheint die Verletzung weitgehend überwunden zu sein. Dennoch wird Christoph in der kommenden Saison nicht mehr für die Dinslakener Kobras auflaufen. Damit endet seine Zeit in der Schlangengrube, in der er über mehrere Spielzeiten das Trikot der Kobras getragen hat.

Matthew Giannini – erneut eine wichtige Verstärkung im Saisonendspurt

Zum zweiten Mal stieß Matthew Giannini im Januar zu den Kobras – und zum zweiten Mal zeigte der Angreifer, warum er für die Dinslakener Offensive eine wertvolle Verstärkung war. Der Kanadier erwies sich auch in der vergangenen Saison als zuverlässiger Torschütze und setzte insbesondere in der entscheidenden Saisonphase wichtige Akzente.

Großen Anteil hatte Giannini auch daran, dass die Kobras im Playoff-Viertelfinale gegen die favorisierten Eisadler Dortmund für eine Überraschung sorgen und sich ein viertes Spiel vor heimischem Publikum in der Schlangengrube erkämpfen konnten.

Nach dem Saisonende ist Matthew wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Anders als nach seinem ersten Engagement erscheint eine erneute Rückkehr nach Dinslaken dieses Mal allerdings sehr unwahrscheinlich. Die Kobras verlieren damit einen Spieler, der bei seinen beiden Gastspielen vor allem dann zur Stelle war, als seine Tore besonders gebraucht wurden.

Maximilian Bleyer – der Kapitän hängt die Schlittschuhe an den Nagel

Mit Maximilian Bleyer verlässt auch der Kapitän der vergangenen Saison die Schlangengrube. Der 34-jährige Stürmer war vor der Saison von den Ratinger Ice Aliens nach Dinslaken gewechselt. Nach vielen Jahren, in denen er unter anderem für den Neusser EV und in Ratingen auf dem Eis gestanden hatte, wollte er zum Abschluss seiner Laufbahn noch einmal etwas Neues erleben.

Diesen Schritt hat Bleyer nicht bereut. Nach eigener Aussage erlebte er in Dinslaken eine fantastische Saison und hatte großen Spaß daran, Teil dieser Mannschaft zu sein. Mit seiner Erfahrung übernahm er Verantwortung und führte das junge Team als Kapitän durch die Saison.

Nun ist für den 34-Jährigen der Zeitpunkt gekommen, die Schlittschuhe endgültig an den Nagel zu hängen und sich künftig mehr seiner Familie zu widmen. Sein Abschied vom aktiven Eishockey war bereits zum Ende der vergangenen Saison bekannt geworden. Damit verlieren die Kobras nicht nur ihren Kapitän, sondern auch einen erfahrenen Spieler, der innerhalb der Mannschaft eine wichtige Rolle übernommen hatte.

Danke für euren Einsatz in der Schlangengrube

Vier Spieler, vier unterschiedliche Geschichten und vier Abschiede, die aus ganz unterschiedlichen Gründen erfolgen. Lias Töbel, Christoph Ehlert, Matthew Giannini und Maximilian Bleyer haben jeder auf seine Weise ihren Teil zur Geschichte der Dinslakener Kobras beigetragen – der eine über viele Jahre und durch verschiedene Ligen hinweg, andere für kürzere Zeit, aber nicht weniger engagiert.

Die Dinslakener Kobras bedanken sich bei allen vier Spielern für ihren Einsatz, ihr Engagement und die gemeinsame Zeit im Kobra-Trikot.

Danke, Lias. Danke, Christoph. Danke, Matthew. Danke, Maxi.

Für euren weiteren Weg wünschen wir euch von Herzen alles Gute – vor allem Gesundheit, Glück und viel Zeit für all das, was nach dem Eishockey kommt.

Einmal Kobra – immer Kobra. 🧡🖤🐍