Giannini-Gala sorgt für klaren Heimsieg der Kobras

Die Dinslakener Kobras haben am Freitagabend in der Regionalliga eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Vor 244 Zuschauern in der Schlangengrube besiegten die Giftschlangen die Wiehl Penguins deutlich mit 7:2 (4:1, 2:0, 1:1) und sammelten wichtige Punkte im Rennen um die Playoff-Plätze. Mann des Abends war dabei ohne jeden Zweifel Matthew Giannini, der mit sechs Treffern die Partie prägte wie selten ein einzelner Spieler.

Blitzstart bringt frühe Kontrolle

Die Kobras legten von Beginn an ein hohes Tempo vor und machten schnell deutlich, dass sie es dieses Mal nicht spannend werden lassen wollten. Bereits in der Anfangsphase sorgte Giannini für die Führung, als er sich energisch durchsetzte und den Wiehler Torhüter erstmals überwand. Wenig später folgte ein Doppelschlag, der die Gäste früh ins Hintertreffen brachte: Zunächst erhöhte Kapitän Maximilian Bleyer, kurz darauf war erneut Giannini zur Stelle und stellte innerhalb weniger Sekunden auf 3:0.

Zwar gelang Wiehl wenig später der erste Treffer, doch die Antwort der Kobras ließ nicht lange auf sich warten. Giannini stellte noch im ersten Drittel den alten Abstand wieder her, sodass Dinslaken mit einer komfortablen 4:1-Führung in die Pause ging.

Kobras lassen nichts anbrennen

Auch im Mittelabschnitt blieb das Bild unverändert. Die Kobras kontrollierten Spiel und Gegner, kombinierten sicher und erspielten sich zahlreiche Abschlüsse. Giannini erhöhte mit seinem dritten Treffer des Abends auf 5:1 und ließ wenig später sogar Tor Nummer sechs folgen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung vorentschieden, denn Wiehl fand kaum noch Entlastung und hatte dem Offensivdruck der Hausherren wenig entgegenzusetzen.

Souverän bis zur Schlusssirene

Im letzten Drittel nahmen die Kobras etwas Tempo heraus, behielten aber jederzeit die Kontrolle. Die Penguins konnten noch einmal verkürzen, mehr als Ergebniskosmetik war das jedoch nicht. Den Schlusspunkt setzte erneut Giannini, der mit seinem sechsten Treffer des Abends den 7:2-Endstand herstellte und seine herausragende Leistung krönte.

Auch ein Blick auf die Zahlen unterstrich die Überlegenheit der Kobras: Mit 44:22 Torschüssen sprach die Statistik eine klare Sprache.

Piotrowski lobt Auftritt und Teamarbeit

Trainer Max Piotrowski, der an diesem Abend von Co Trainer Sebastian Schemann vertreten wurde, zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden:
„Matthew steht natürlich im Fokus, aber diese Leistung war nur möglich, weil die Mannschaft insgesamt sehr gut gearbeitet hat. Wir waren von der ersten Minute an konzentriert und haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Entscheidend war, dass wir früh die Weichen gestellt haben.“

Gleichzeitig hob der Coach die Seriosität seines Teams hervor:
„Auch wenn man früh führt, darf man nicht nachlassen. Das haben wir gut gelöst und den Sieg ruhig nach Hause gebracht.“

Statistik
Tore Kobras: Giannini (6), Bleyer
Tore Wiehl: Beste, Stresser
Strafminuten: Kobras 6 – Wiehl 6
Zuschauer: 244