Viertelfinal-Serie gegen Dortmund: Starker Auftakt – bittere Lehrstunde im Heimspiel

Die Playoff-Serie gegen die Eisadler Dortmund ist mit zwei völlig unterschiedlichen Spielen gestartet. Nach einem couragierten Auftritt in Dortmund folgte im Heimspiel in der Schlangengrube eine deutliche Niederlage. Die Serie steht damit 0:2 – doch die Kobras geben sich nicht auf.


Spiel 1 in Dortmund: Auf Augenhöhe mit dem Favoriten

Vor 1.477 Zuschauern lieferten wir dem Vizemeister in Spiel eins einen echten Kampf. Über weite Strecken begegneten wir Dortmund auf Augenhöhe und zeigten, dass wir uns in dieser Serie nicht verstecken müssen.

Nach dem ersten Gegentreffer antworteten wir prompt: Matthew Giannini bereitete für Tom Orth den Ausgleich vor. Auch im zweiten Drittel hielten wir dagegen. Michal Cychowski traf zum 2:2, später verkürzte Giannini erneut, sodass wir mit nur einem Tor Rückstand in die letzte Pause gingen.

Im Schlussabschnitt war alles offen. Wir verteidigten diszipliniert, suchten unsere Chancen und zogen in der Schlussphase den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler. Der mögliche Ausgleich lag in der Luft, doch stattdessen fiel das entscheidende Empty-Net-Tor zum 3:5-Endstand.

Trainer Max Piotrowski zog ein positives Fazit:
„Wir haben uns immer wieder zurückgekämpft. Das war kein Spiel zwischen Favorit und Außenseiter – wir waren absolut dran.“

Tore Kobras: Orth, Cychowski, Giannini
Strafminuten: Kobras 8 – Dortmund 10
Zuschauer: 1.477


Spiel 2 in Dinslaken: Stark begonnen, dann den Faden verloren

Im zweiten Duell vor 426 Zuschauern starteten wir erneut mutig. Nach frühem Rückstand glich Giannini schnell zum 1:1 aus. Das erste Drittel verlief intensiv und ausgeglichen.

Doch im Mittelabschnitt kippte die Partie. Dortmund nutzte seine Möglichkeiten konsequent, während wir den Zugriff verloren. Innerhalb kurzer Zeit zog der Gegner davon. Besonders bitter: Michal Cychowski musste bereits im ersten Drittel mit einer ausgekugelten Schulter vom Eis und konnte nicht mehr eingreifen.

Im letzten Drittel fanden wir keinen Weg zurück ins Spiel. Dortmund agierte effizient, vor allem in Überzahl, und baute die Führung weiter aus.

Trainer Piotrowski analysierte selbstkritisch:
„Das erste Drittel war absolut in Ordnung. Danach haben wir den Zugriff verloren und sind Tor für Tor eingebrochen. Das darf uns so nicht passieren.“

Tor Kobras: Giannini
Strafminuten: Kobras 20 – Dortmund 16
Zuschauer: 426


Blick nach vorne

Die Serie ist noch nicht beendet. In den Playoffs zählt jede Partie für sich. Wir haben in Dortmund gezeigt, dass wir mithalten können. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse aus Spiel zwei zu ziehen, kompakt aufzutreten und über 60 Minuten konstant zu bleiben.

Am Freitag wartet die nächste Chance.
Wir werden alles investieren, um die Serie wieder spannend zu machen. 🐍🏒🧡🖤