Für die Dinslakener Kobras steht am Freitagabend ein wichtiges Spiel im Saisonendspurt der Eishockey-Regionalliga an. Um 20:15 Uhr empfängt das Team von Trainer Max Piotrowski in der Schlangengrube die Grizzlys Bergkamen zum vorletzten Heimauftritt der laufenden Hauptrunde. Die Partie hat dabei nicht nur sportlichen Reiz, sondern auch große Bedeutung für die Tabellenkonstellation.
Dinslaken geht aktuell von Rang sechs ins Rennen und hält bei 28 Punkten. Direkt im Nacken sitzen die Gäste aus Bergkamen, die mit 20 Zählern den siebten Platz belegen, allerdings noch mehr Spiele in der Hinterhand haben. Entsprechend hoch ist der Stellenwert dieser Begegnung, denn beide Teams kämpfen um die bestmögliche Ausgangslage für die Playoffs.
Enges Tabellenbild sorgt für zusätzliche Brisanz
Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht, wie dicht es im Mittelfeld der Liga zugeht. Offensiv trennen die beiden Mannschaften kaum Nuancen: Die Kobras haben bislang 66 Treffer erzielt, Bergkamen kommt auf 65 Tore. In der Defensive sprechen die Statistiken allerdings eher für Dinslaken, das deutlich weniger Gegentore hinnehmen musste als die Grizzlys.
Auch der Blick nach oben lohnt sich für die Giftschlangen. Platz fünf ist weiterhin in Reichweite, da die Real Stars Bergisch Gladbach nur zwei Punkte vor den Kobras liegen. Mit einem Erfolg gegen Bergkamen könnten die Dinslakener also zusätzlichen Druck auf die Konkurrenz ausüben.
Trainer Max Piotrowski rechnet erneut mit einer ausgeglichenen Partie: „Das Spiel in Bergkamen war sehr eng und wurde auf Augenhöhe geführt. Jetzt geht es darum, in dieser entscheidenden Phase konstant unsere Leistung zu bringen und uns weiter eine gute Position für die Playoffs zu erarbeiten.“
Personelle Fragezeichen, aber Rückenwind aus dem eigenen Stadion
Nicht ganz sorgenfrei gestaltet sich die personelle Lage vor dem Heimspiel. Sicher fehlen werden Lias Töbel und Edmund Junemann, zudem ist Dennis Mensch gesperrt. Bei mehreren weiteren Akteuren ist ein Einsatz noch offen, darunter Tom Orth, Joey Petrozza, Michal Cychowski, Henry Karg und Peter Kovacs.
Positive Nachrichten gibt es hingegen bei Matthew Giannini: Seine zuletzt erlittene Verletzung erwies sich als weniger schwerwiegend, sodass der Angreifer voraussichtlich wieder zur Verfügung steht.
Unabhängig von der Besetzung wollen die Kobras ihre Heimstärke ausspielen und den direkten Konkurrenten auf Distanz halten. Mit Unterstützung der eigenen Fans soll in der Schlangengrube ein weiterer Schritt in Richtung Playoffs gelingen – und vielleicht sogar der Angriff auf Platz fünf gestartet werden.